REFERENZEN

Transition Stories.

Sechs dokumentierte Geschichten zu den vier Anlässen, alle nach demselben Schema und mit Zahlen zu Wirtschaftlichkeit und Resilienz. Jede Zahl hat eine klare Definition und einen Messzeitraum. Keine Kundenzitate ohne Zusammenhang.

AusgangslageEntscheidungArchitekturMigrationErgebnis
Bewährt, wo Ausfall keine Option ist.
MEKU Technologie
Modefachschule
Presto Gruppe
Die Bundesregierung
Zwilling J.A. Henckels
Schnittger Architekten + Partner
IM SPOTLIGHT

Sechs Transitionen im Detail.

01 — RESILIENZ & REGULATORIK · FINANZWESEN

MCE Bank: Kern-Infrastruktur über zwei Rechenzentren neu aufgebaut, ohne Single Point of Failure.

Mehrere Kernkomponenten erreichten das Support-Ende, und die Architektur hatte keine Redundanz. Bei einem Ausfall hätte es keinen Failover gegeben. Wir haben die Infrastruktur über zwei Standorte neu aufgebaut, jeden Schritt innerhalb der engen Wartungsfenster und revisionssicher dokumentiert. Am Ende stand ein gemeinsam geprüfter Stabilitätsnachweis mit Kennzahlen, keine Behauptung.

2Rechenzentren mit Metro Cluster
12 MonateNeuaufbau im laufenden Bankbetrieb
0Verbliebene Single Points of Failure
MCE Bank
02 — RESILIENZ & REGULATORIK · LUFTFAHRT

ACM AIR CHARTER: Proxmox und Ceph zurück in den Support, ohne den Flugbetrieb anzuhalten.

Die Plattform lief stabil, aber mehrere Hauptversionen hinter dem Support-Stand. In einer EASA-regulierten Umgebung heißt das: keine Sicherheitsupdates und kein Eskalationspfad, und damit ein Compliance-Thema. Charter, AOG-Bereitschaft und Maintenance laufen rund um die Uhr, ein Wartungsfenster gab es nicht. Wir haben in geprüften Zwischenschritten aktualisiert, Knoten einzeln aus dem Cluster genommen und die Maschinen dabei live migriert. Beim Storage hatte Datenintegrität Vorrang vor Tempo.

2 WochenVon Legacy auf aktuellen Stand
0Wartungsfenster
24/7Flugbetrieb lief durch
ACM AIR CHARTER
03 — PLATTFORM- & HERSTELLERWECHSEL · BAUWIRTSCHAFT

Hanebutt Gruppe: in sechs Wochen von VMware auf Proxmox VE, betrieben vom eigenen Team.

Die neue VMware-Lizenzierung machte aus einer Kostenfrage eine Frage der Abhängigkeit. Die Hanebutt Gruppe entschied sich für Proxmox VE, hatte das Spezialwissen dafür aber noch nicht im Haus. Wir haben die Plattform gemeinsam aufgebaut und das Team dabei so eingearbeitet, dass es den Betrieb nach sechs Wochen selbst übernehmen konnte.

6 WochenVon der Entscheidung zum Betrieb
Proxmox VEZielplattform
Eigenes TeamBetrieb nach Übergabe
Hanebutt Gruppe
04 — PLATTFORM- & HERSTELLERWECHSEL · KAMMERVERWALTUNG

IHK Düsseldorf: End-of-Life-Plattform an einem Wochenende abgelöst.

Die Virtualisierungsplattform war am Ende ihres Lebenszyklus, während Mitgliederverwaltung, Prüfungsprozesse und digitale Services für 80.000 Mitgliedsunternehmen verfügbar bleiben mussten. Ein mehrtägiger Stillstand ist für eine öffentliche Institution mit Servicepflicht keine Option. Wir haben vier Wochen vorbereitet und die Umstellung dann an einem Wochenende durchgezogen.

1 WochenendeFür die Umschaltung
80.000Mitgliedsunternehmen betroffen
4 WochenVorbereitung vorab
IHK Düsseldorf
05 — CLOUD-STRATEGIE & KOSTEN · PERSONALDIENSTLEISTUNG

START NRW: Betriebslast abgegeben, ohne die Hoheit über Daten und Infrastruktur zu verlieren.

Nach einer Restrukturierung war die IT zersplittert, und mit dem IT-Leiter verließ Wissen das Haus. Die naheliegende Antwort wäre vollständiges Outsourcing gewesen, genau das war nicht gewollt. Wir haben die Landschaft auf ein passendes Maß konsolidiert, die Infrastruktur im Eigentum des Unternehmens belassen und ein Betriebsmodell mit klaren Rollen aufgesetzt. Compliance-Nachweise für ISO 9001, SCP und AZAV lassen sich seitdem aus dem System belegen.

26 MonateKonsolidierung und Betriebsaufbau
28Niederlassungen in NRW
EigentumInfrastruktur bleibt im Haus
START NRW
06 — M&A, CARVE-OUT & UMSTRUKTURIERUNG · AUTOMOTIVE

MEKU-Gruppe: IT-Carve-out unter Insolvenzbedingungen, alle Töchter übergabefähig.

Nach der Insolvenz hingen die Tochtergesellschaften an gemeinsamem Active Directory, SAP und Netzwerk. Für Käufer war das ein Ausschlusskriterium. Wir haben die geteilten Dienste Schritt für Schritt getrennt, jede Trennung vorher im Labor simuliert und die Produktion dabei durchlaufen lassen. Als der bisherige IT-Dienstleister mitten im Prozess ausfiel, haben wir die Infrastruktur in wenigen Tagen in ein neutrales Rechenzentrum überführt.

18 MonateBis zur letzten Übergabe
0Nennenswerte Produktionsausfälle
Alle TöchterEigenständig betreibbar
MEKU-Gruppe
WEITERE TRANSITIONEN

Weitere Projekte, gleiche Sorgfalt.

Dieselbe Arbeitsweise in anderen Branchen und Größenordnungen. Die vollständigen Berichte dazu erhalten Sie im Erstgespräch.

KonsumgüterZWILLING J.A. Henckels

Zukäufe hatten über Jahre eine uneinheitliche IT hinterlassen. Statt erneut lokal zu optimieren, wurde auf eine globale Plattform mit zentraler Steuerung umgestellt und die Identitäten konzernweit vereinheitlicht.

2 Jahre · Weltweit
ProduktionPresto Humus

Mehrere Werke ohne tragfähigen Breitbandanschluss. Angebunden über Satellitenstrecken, Produktions- und Verwaltungsnetz sauber getrennt, auf einer herstellerunabhängigen Plattform.

6 Monate · Mehrere Standorte
MaschinenbauSteyr Motors

Die Speicherplattform wurde instabil, während einzelne Prüfläufe über Wochen liefen. Ausgetauscht im laufenden Prüfbetrieb, ohne eine einzige Messreihe zu verlieren.

4 Wochen · Ohne Ausfallzeit
MaschinenbauMTS Maschinenbau

Internationales Wachstum und ein übernommener Standort überforderten die gewachsene IT. Architektur, zentrale Dienste und Betriebsmodell neu aufgestellt, ohne die Produktion anzuhalten.

12 Monate · Mehrere Kontinente
NÄCHSTER SCHRITT

Ihre Transition, gleiches Schema.

Ausgangslage, Entscheidung, Architektur, Migration, Ergebnis: So erzählen wir auch Ihren Fall. Vorher klären wir im Erstgespräch, ob es passt.

EINSTIEG

Erstgespräch: die Diagnose

30 Minuten, unverbindlich: Anlass, Zeitpunkt, Umgebung.Gespräch vereinbaren