Eine globale Arbeitsplattform für ZWILLING: Wie man internationale Zusammenarbeit standardisiert

Viele internationale Einheiten, viele Arbeitsweisen – und Zusammenarbeit, die unnötig Reibung erzeugt. ZWILLING hat das vereinheitlicht: mit einer globalen Microsoft-365-/Azure-Plattform, die SAP und produktionnahe Systeme sauber mitnimmt. Sysfacts übernahm die technische Gesamtleitung und brachte Struktur, Tempo und Verlässlichkeit in die konzernweite Umsetzung.

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Client:

ZWILLING J.A. HENCKELS

Sector:

Wirtschaft

Project Duration:

2 Jahre

Industry:

Konsumgüter

Über den Kunden und die Herausforderung

Kunde: ZWILLING J.A. HENCKELS – Traditionsunternehmen für Küchen- und Haushaltsartikel, Teil der Wehrhahn-Gruppe und internationaler Marktführer.

Ausgangslage: Durch Zukäufe entstand eine weltweite IT mit sehr unterschiedlichen Betriebskonzepten – von Einzelplatzlösungen über klassische Microsoft-On-Premises-Umgebungen bis hin zu cloud-nativen Setups. Das führte zu Medienbrüchen, hoher Komplexität und erschwerter standortübergreifender Zusammenarbeit.

Strategischer Anspruch: Vorstand und IT-Management forderten eine global integrierte und standardisierte Lösung auf Basis von Microsoft 365 und Azure – inklusive Anbindung der im eigenen Rechenzentrum betriebenen Kernanwendungen wie SAP sowie produktionsbezogener Systeme.

Besondere Herausforderungen:

  • Viele internationale Einheiten, ein Zielbild: Unterschiedliche Reifegrade, lokale IT-Strukturen und Dienstleister in verschiedenen Ländern verlangten ein belastbares Steuerungsmodell und klare Verantwortung.
  • Identity & Berechtigungen als kritischer Hebel: Unterschiedliche Benutzerinformationen und Berechtigungsmodelle mussten weltweit konsistent gemacht werden, um Governance, Security und reibungsfreie Zusammenarbeit zu ermöglichen.
  • Integration statt „Cloud-only“: Die Zielarchitektur musste Cloud-Fähigkeit schaffen, ohne zentrale On-Premises-Prozesse (u. a. SAP, produktionsnahe Systeme) zu entkoppeln.
Kundenstimme

"Sysfacts hat die globale Konsolidierung bei uns nicht nur umgesetzt, sondern als technischer Projektleiter auch konsequent gesteuert. Mit klarer Methodik, hoher Verbindlichkeit und pragmatischen Lösungen konnten wir die internationale Zusammenarbeit schnell standardisieren."

Björn Kaleck

Global Head of IT

Lösung / Wie Sysfacts unterstützt hat

Aufgrund des enormen Umfangs und der internationalen Projektlandschaft plante ZWILLING den Einsatz verschiedener Dienstleister in unterschiedlichen Ländern. Sysfacts stellte dabei die zentrale Klammer: als Generalunternehmer, zentraler Ansprechpartner, Kontrollinstanz – und mit eigenen Experten in der technischen Projektleitung.

Phase 1: Globale, kooperativ nutzbare Arbeitsumgebung schaffen

Ziel war ein schneller, sichtbarer Nutzen für die internationale Organisation: eine einheitliche Plattform für Zusammenarbeit.

  • Sysfacts realisierte die Verbindung zwischen lokalem Active Directory, Azure Active Directory und Microsoft-365-Diensten und etablierte eine hybride Exchange-Online-Infrastruktur als Grundlage für den globalen Rollout.
  • Benutzer- und Arbeitsdaten wurden standortübergreifend aus heterogenen Quellumgebungen in den zentralen Microsoft-365-Client überführt. Dadurch entstand innerhalb eines überschaubaren Zeitraums eine international standardisierte, kooperativ nutzbare Arbeitsumgebung.

Phase 2: Globale IT harmonisieren – Identitäten und Berechtigungen zentralisieren

Im zweiten Schritt wurde die Konzernfähigkeit technisch „hart verdrahtet“:

  • Die Benutzerobjekte der weltweiten Standorte wurden in ein zentrales Active Directory überführt.
  • Unterschiedliche Quelllogiken wurden durch Harmonisierung von Benutzerinformationen und Berechtigungen bereinigt.
  • Durch individuell entwickelte Lösungen und Automatismen konnten Objekte schnell und konsistent in die zentrale Konzernumgebung überführt werden – auch in zeitkritischen Phasen, ohne lange Beschaffungs- oder Tool-Evaluationsschleifen.

ZWILLING erhielt eine weltweit skalierbare Kollaborations- und Identitätsplattform, die internationale Zusammenarbeit beschleunigt, Governance vereinfacht und gleichzeitig die Integration zentraler Systeme wie SAP und produktionsnaher Anwendungen berücksichtigt.

LESSONS LEARNED

L - 001

Globale Standardisierung gelingt nur mit klarer technischer Gesamtverantwortung. Wenn viele Länder und Dienstleister beteiligt sind, braucht es eine zentrale Instanz, die Architektur, Plan, Qualität und Umsetzung konsequent zusammenführt – technische Projektleitung inklusive.

L - 002

dentity & Berechtigungen sind der strategische Kern jeder internationalen Collaboration-Plattform. Erst konsistente Benutzerinformationen und Berechtigungsmodelle schaffen die Basis für sichere Zusammenarbeit, saubere Governance und skalierbaren Betrieb über Tochterunternehmen hinweg.

L - 003

Technik ist nur die halbe Miete – internationale Zusammenarbeit ist auch kulturelle Integration. In globalen Teams mit internen und externen Kräften sind klare Kommunikation, strategische Standortintegration und Akzeptanzförderung erfolgskritisch, um Standards dauerhaft zu verankern.

L - 004