Globale Synergien freisetzen: Wie ZWILLING die Weichen für weltweites Wachstum stellte

Viele Länder, viele Systeme, keine Standards — und eine Zusammenarbeit, die unnötig Reibung erzeugte. ZWILLING entschied sich für einen strategischen Neuanfang: eine globale Plattform, die nicht nur die Kollaboration vereinheitlicht, sondern die Basis für zukünftiges Wachstum legt. Sysfacts steuerte die konzernweite Umsetzung.

Client:

ZWILLING J.A. HENCKELS

Sector:

Wirtschaft

Project Duration:

2 Jahre

Industry:

Konsumgüter

In einer globalisierten Welt sind fragmentierte Prozesse und uneinheitliche IT-Systeme eine Wachstumsbremse. Vor dieser Herausforderung stand auch ZWILLING: Ein international agierendes Traditionsunternehmen, dessen IT-Landschaft durch Zukäufe heterogen und komplex geworden war. Anstatt nur technische Insellösungen zu optimieren, entschied sich ZWILLING für einen strategischen Neuanfang. Ziel war es, eine global standardisierte Kollaborationsplattform zu schaffen, die nicht nur die Zusammenarbeit verbessert, sondern auch die Grundlage für zukünftige digitale Geschäftsmodelle legt. Als strategischer Partner übernahm Sysfacts die Gesamtverantwortung und sorgte für eine konsequente Umsetzung – mit Fokus auf das Business-Ergebnis.

Die Herausforderung: Vom Flickenteppich zur strategischen Plattform

Die IT von ZWILLING war über Jahre organisch gewachsen und durch Akquisitionen international stark fragmentiert. Dies führte zu einer Reihe von strategischen Herausforderungen:

  • Fehlende globale Standards: Unterschiedliche Technologien und Prozesse in den Landesgesellschaften verhinderten eine effiziente, standortübergreifende Zusammenarbeit und Skaleneffekte.
  • Mangelnde Transparenz und Governance: Uneinheitliche Benutzer- und Berechtigungsstrukturen erschwerten die zentrale Steuerung und erhöhten die Sicherheitsrisiken.
  • Hohe Komplexität, geringe Agilität: Die heterogene Systemlandschaft bremste die Einführung neuer, digitaler Prozesse und machte die IT zu einem reaktiven Kostenfaktor statt zu einem proaktiven Business-Enabler.
  • Bruch zwischen Business und IT: Die bestehende IT konnte die Anforderungen des Managements an eine integrierte, globale Zusammenarbeit und die Anbindung von Kernsystemen wie SAP nicht mehr erfüllen.
Kundenstimme

"Sysfacts hat die globale Konsolidierung bei uns nicht nur umgesetzt, sondern als technischer Projektleiter auch konsequent gesteuert. Mit klarer Methodik, hoher Verbindlichkeit und pragmatischen Lösungen konnten wir die internationale Zusammenarbeit schnell standardisieren."

Björn Kaleck

Global Head of IT

Die Lösung: Ein strategischer Partner für eine globale Vision

Anstatt sich in technischen Details zu verlieren, wählte ZWILLING einen strategischen Ansatz. Die Entscheidung fiel auf eine global einheitliche Plattform auf Basis von Microsoft 365 und Azure, die als zentraler "Single Point of Truth" für die weltweite Zusammenarbeit dienen sollte. Sysfacts agierte dabei nicht als reiner Dienstleister, sondern als strategischer Partner, der die Gesamtverantwortung für die Umsetzung übernahm. Die Lösung umfasste:

  • Schaffung einer zentralen Steuerungsinstanz: Sysfacts bündelte die Koordination der internationalen Dienstleister und Teams und sorgte für eine einheitliche strategische Ausrichtung.
  • Etablierung einer globalen Identity- und Kollaborationsplattform: Durch die Harmonisierung von Benutzerdaten und die Einführung einer hybriden Exchange-Online-Infrastruktur wurde die Basis für eine nahtlose, weltweite Zusammenarbeit geschaffen.
  • Integration statt Isolation: Die neue Plattform wurde so konzipiert, dass sie zentrale On-Premises-Systeme wie SAP und produktionsnahe Anwendungen nahtlos integriert, anstatt sie zu isolieren.
  • Fokus auf schnelle, sichtbare Erfolge: Durch die Priorisierung von Maßnahmen mit hohem Business-Impact wurde die Akzeptanz in der Organisation gefördert und der Nutzen der neuen Plattform schnell sichtbar gemacht.

Der Nutzen: Mehr als nur Technologie – ein Business-Upgrade

Die Einführung der neuen Plattform hat für ZWILLING weit mehr als nur die IT modernisiert. Sie hat die Grundlage für eine neue, globale Form der Zusammenarbeit geschaffen und messbare Geschäftsvorteile erzielt:

  • Steigerung der globalen Effizienz: Durch die Standardisierung von Prozessen und die Vereinfachung der Zusammenarbeit konnten Reibungsverluste minimiert und die Produktivität der Mitarbeiter weltweit erhöht werden.
  • Verbesserte Governance und Sicherheit: Die zentrale Verwaltung von Identitäten und Berechtigungen sorgt für mehr Transparenz, Kontrolle und ein höheres Sicherheitsniveau im gesamten Konzern.
  • Erhöhte Agilität und Skalierbarkeit: Die moderne, cloud-basierte Architektur ermöglicht es ZWILLING, schneller auf neue Geschäftsanforderungen zu reagieren und die IT-Infrastruktur flexibel an das Unternehmenswachstum anzupassen.
  • Zukunftsfähigkeit als strategischer Vorteil: Die neue Plattform ist nicht nur eine Lösung für heutige Herausforderungen, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Sie schafft die technologische Basis für die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle und die weitere Expansion des Unternehmens.
LESSONS LEARNED

L - 001

Denken Sie in Business-Ergebnissen, nicht in Technologien: Ein erfolgreiches IT-Projekt beginnt mit einer klaren strategischen Vision und dem Fokus auf den messbaren Nutzen für das Unternehmen.

L - 002

Zentrale Verantwortung ist der Schlüssel zum Erfolg: Bei globalen Projekten mit vielen Beteiligten ist eine zentrale Instanz, die die strategische Gesamtverantwortung übernimmt, unerlässlich.

L - 003

Identity Management ist kein technisches Detail, sondern ein strategischer Hebel: Eine saubere und konsistente Verwaltung von Benutzeridentitäten ist die Grundlage für Sicherheit, Governance und eine skalierbare, globale Zusammenarbeit.

L - 004

Kultur isst Strategie zum Frühstück: Die beste Technologie nützt nichts, wenn sie nicht von den Mitarbeitern angenommen wird. Eine klare Kommunikation, die Einbindung der Teams und die Schaffung von Akzeptanz sind entscheidend für den nachhaltigen Erfolg.

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